kurz & gut
Meldungen aus dem Verband
HAMBURG
E-Lastenräder für Freiwilligendienstleistende
Die Breitenausbildung des ASB Hamburg hat sich entschieden, mit der Zeit zu gehen, und setzt auf umweltfreundliche Mobilität. Durch die Aufnahme zweier brandneuer E-Lastenräder in ihre Flotte sind die FSJler:innen und BFDler:innen jetzt nachhaltig unterwegs. Die Anschaffung der Lastenräder wurde durch großzügige Spenden ermöglicht und unterstreicht das Engagement für eine nachhaltige Zukunft. Sie bieten eine alternative Möglichkeit zur herkömmlichen Mobilität, insbesondere für junge Menschen, für die der Erwerb eines Führerscheins eine Hürde darstellt. Mit einer Reichweite von 60 bis 80 Kilometern und einer Traglast von bis zu 175 Kilogramm sind die E-Lastenräder ideal für den Transport von Erste-Hilfe-Materialien. Der ASB Hamburg dankt den großzügigen Spenderinnen und Spendern, die neben der Ausbildung auch einen Schritt in Richtung einer umweltbewussten Zukunft ermöglicht haben. (PW)
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SACHSEN ANHALT
ASB-Wünschewagen beim Rollstuhltennis
Viele der Wunscherfüller:innen des ASB-Wünschewagens Sachsen-Anhalt sind auch in anderen Bereichen freiwillig aktiv. So wie Michael Fritzsching, der sich in seiner Freizeit für den Wünschewagen engagiert und die Tennis-Jugendgruppe des SV Sportlust Gröna trainiert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er beide Ehrenämter miteinander verbinden würde. Als einer der Mitorganisatoren des ersten Rollstuhltennis-Turniers in Bernburg kam ihm der Gedanke, dass diesmal nicht nur um den Sieg gespielt wird, sondern auch für den Wünschewagen. So fanden sich 14 Teilnehmende aus acht Bundesländern in Bernburg ein und spielten leidenschaftlich in der gemischten „Offenen Klasse“. Für jedes geschlagene „Ass“ wurde für den Wünschewagen Sachsen-Anhalt gespendet. Eine Idee, durch die am Ende des „Tennisfestes“ 150 Euro in die Spendenbox gelangten. (IS)
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NIEDERSACHSEN
Zweiten Wünschewagen auf den Weg gebracht
„Wie gerne würde ich noch einmal …“ – in diesem Satz schwingt Sehnsucht mit. Seit 2017 ist der Wünschewagen des ASB-Landesverbandes Niedersachsen unterwegs, erfüllt sterbenskranken Menschen einen letzten Herzenswunsch. Ganz gleich, wie groß oder klein der Traum – die ehrenamtlichen Wunscherfüller:innen geben alles, damit ihre Fahrgäste mit einem Lächeln gehen können. 391 Mal war der „WüWa“ in dieser Zeit unterwegs, hat rund 201.500 Kilometer auf dem Tacho. Weil die Zahl der Anfragen steigt, haben Ministerpräsident Stephan Weil, ASB-Präsidentin Dr. Katarina Barley und ASB-Landesgeschäftsführer Thomas Heine nun einen zweiten „Krankenwagen in gemütlich“ auf den Wunschweg gebracht. (JMM)
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NORDRHEIN-WESTPHALEN
Kitas nach Pionier:innen im ASB benannt
Sieben von zehn Kitas des ASB Münsterland wurden nach (oftmals jüdischen) Pionierinnen und Pionieren benannt, die sich um die Gründung und Fortentwicklung in verschiedenen Bereichen des ASB verdient gemacht haben. Im Eingangsbereich der Kitas wurden Gedenktafeln angebracht, die über ihre Leistungen und ihr Schicksal Auskunft geben. Damit sollen sie in Erinnerung gehalten werden. Es ist in der heutigen Zeit wichtig, uns unserer Herkunft zu vergewissern und Position zu beziehen für die humanitären Wurzeln unseres Verbandes. Der ASB ist nicht nur Dienstleister im sozialen Sektor, sondern auch eine große Gemeinschaft, die die Gesellschaft mit ihren Werten positiv verändern kann. (DV)
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SACHSEN
Für ein neues Kita-Gesetz
Sinkende Kinderzahlen als Chance für die Bildungsqualität in Sachsens Kitas: Unter dieser Überschrift stellte Landesgeschäftsführer Stefan Mette beim Sozialpolitischen Empfang des Paritätischen Sachsen zur diesjährigen Landtagswahl die bildungspolitischen Positionen unseres Spitzenverbandes vor. Stefan Mette unterstrich: „Wir brauchen eine Korrektur der im sächsischen Kita-Gesetz verankerten Betreuungsschlüssel, also der Fachkraft-Kind-Relation, um Fachkräfte in unseren Einrichtungen zu halten sowie die Bildungsqualität und die Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen und Pädagogen zu verbessern.“ Zu einem Personalabbau aufgrund sinkender Kinderzahlen dürfe es nicht kommen. Der ASB betreibt in Sachsen 51 Kindertagesstätten und neun Horte. Etwa 570 Pädagoginnen und Pädagogen betreuen ca. 5.800 Kinder. (MG)
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